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English calling against the al-quds-day in berlin

Fight religion and antisemitism!
Calling against the al-quds-day in berlin!

What is the al-quds-day?

The al-quds-day is an official holiday in Iran. But also in Germany, supporters of the Iranian government and other so-called “friends of palestine” celebrate the day and express their antisemitism in public. Violence and insults against people that are marked as “zionist” or “under zionist influence” characterized the rallies so far. The slogans reached from “Israel – Kindermörder” (Israel murders children), which reproduces the old antisemitic picture of child-slaughtering Jews, to “Intifada bis zum Sieg” (Intifada till victory), which claims solidarity with the antisemitic movement in the near east.

What’s hate got to do with us…

We could ask ourselves what that’s got to do with us. The antisemitic events on the al-quds-day are not happening coincidentally. They are an expression of a world view that wants to spread prejudices and delusional hate against Jews by using religious arguments. And it’s a fact that the people holding that view take “practical measures” to support their cause: From april till june 2010 alone, the German government counted 288 antisemitic crimes. In one year that would be about thousand.

Religion sucks – then, now and forever!

While there are a lot of different antisemitic ideologies, the al-quds-day is an Islamic event, to be precise a Shiitic one. Islam offers his followers, like many religions, a promise of paradise after death: an exit out of the ubiquitous misery that this world has to offer. In this concept, salvation can be found in martyrdom. That itself may be crazy, but not dangerous for others. That changes when the concept of martyrdom is combined with an idea of holy war to convert the unbelievers to the “true religion” or annihilate them. The murderous results of such an ideology can be seen in the pictures of suicide attacks all around the globe.
A lot of people face a sinister future wherever this ideology is asserted: women, that are forced into burqas and headscarves, gays, lesbians and transgenders that are persecuted and killed, jews, communists, anarchists, and so on and so forth.

We won’t hold back!

Here in Germany, we can observe the results of the Islamic ideology as well (but of course in a weaker form): girls which are forced into marriages, Islamic males using antisemitic violence, or transgenders that even have to defend themselves against violence in the “more tolerant” parts of town. It would of course be a mistake to blame Islam exclusively for these problems. German society has its own traditional forms of antisemitism, homo- or transphobia and is still mostly structured patriarchal. But Islamic religion is obviously means to spread resentments and justify oppression. This is something we have to stand up against: we want to choose how to live our lifes ourselves, not being forced to live after the rules of some archaic idiots, telling us what “good” life is.

### current for a cosmopolitan insurrection ### july 2011 ###

Aufruf gegen den Al-Quds-Tag in Berlin

Kein Bock auf religiöse und antisemitische Scheiße!
Heraus gegen den Al-Quds-Tag!

Was ist der Al-Quds-Tag?

Der Al-Quds-Tag ist ein gesetzlicher Feiertag im Iran. Auch in Deutschland wird der Tag von Anhänger_innen der iranischen Regierung und Palästinabewegten aus verschiedenen politischen Lagern begangen. In den vergangenen Jahren fielen die Al-Quds-Tage in Berlin vor allem durch Gewalt und Beschimpfungen gegenüber Menschen, die vermeintlich als „zionistisch“ oder „zionistisch beeinflusst“ identifiziert wurden, auf. Sprüche wie „Israel – Kindermörder“, der das alte antisemitische Bild der Kinder ermordenden Juden aufgreift, oder „Intifada bis zum Sieg“, der sich mit den antisemitischen Bewegungen im Nahen Osten solidarisiert, waren an der Tagesordnung.

What’s hate got to do with us…

Die Frage drängt sich auf, was das mit uns zu tun haben soll. Die antisemitischen Ausfälle des Al-Quds-Tag sind keine Ereignisse, die zufällig passieren. Sie sind Ausdruck eines Weltbildes, das mit religiösen Argumentationen Vorurteile und wahnhaften Hass gegen Juden und Jüdinnen verbreiten möchte. Wer als Zionist oder Jüdin identifiziert wird hat ganz real nichts zu lachen: Allein von April bis Juni 2010 zählte die Bundesregierung laut einer Anfrage im Bundestag 288 antisemitische Straftaten. Auf ein Jahr hochgerechnet sind das rund 1000 im Jahr.

Religion war als Kind schon scheiße!

Während die Palette der antisemitischen Ideologien breit ist, handelt es sich beim Al-Quds-Tag vor allem um eine islamistische Veranstaltung, insbesondere der schiitischen Glaubensrichtung. Der Islam bietet, wie so viele Religionen, den Gläubigen mit dem Versprechen des paradiesischen Lebens nach dem Tod einen vermeintlichen Ausweg aus dem allgegenwärtigen Elend an. Im Opfern für die Bewegung lässt sich Erlösung finden. So weit so verrückt. Gefährlich wird es allerdings, wenn diese Opferung mit dem Konzept eines heiligen Krieges verknüpft wird, in dem Ungläubige bekehrt oder vernichtet werden müssen. Die Selbstmordattentate in aller Welt sind deutlicher Ausdruck dieser mörderischen Kombination.
Überall wo sich diese Ideologie durchsetzt sieht es für eine ganze Reihe von Leuten schlecht aus: Frauen, die unter Burkas und Kopftücher gezwängt werden, Schwule, Lesben und Trans, die verfolgt und umgebracht werden, Jüdinnen und Juden, Kommunist_innen, Anarchist_innen und so weiter und so fort.

We won’t hold back!

Auch bei uns zeigen sich, wenn auch natürlich in viel schwächerer Form diese Ekelhaftigkeiten: Mädchen, die zwangsverheiratet werden sollen, islamistische Männer, die antisemitische Gewalttaten durchführen oder Transgender, die selbst im Szenekiez Angst haben müssen, zusammengeschlagen zu werden. Verfehlt wäre es, alle diese Probleme auf den Islam zu schieben. Auch die deutsche Durchschnittsgesellschaft strotzt vor Antisemitismus, Homo- und Transphobie und ist auch nach wie vor patriarchal geprägt. Aber auch die islamische Religion ist ein ganz offensichtlich funktionierendes Mittel um Ressentiments zu transportieren und Unterdrückung zu rechtfertigen.
Dagegen gilt es sich zu wehren: unsere Leben so zu leben wie wir es wollen, unbeeinflusst von rückwärtsgewandten Idioten, die uns Vorschriften für ein „besseres“ Leben machen wollen.

### current for a cosmopolitan insurrection ### juli 2011 ###

Mobiveranstaltung: Kein Al-Quds-Tag 2011

Flyer VorderseiteFlyer Rückseite

Wir laden euch herzlich am 20. Juli um 20 Uhr zu einer Mobilisierungsveranstaltung im IVI gegen den diesjährigen Al-Quds-Tag in Berlin ein! Ein Vertreter des antifaschistischen Bündnisses wird uns eine kurze Einführung zum Stand der Mobilisierung und die inhaltliche Kritik des Bündnisses geben.

more infos:
noalquds.blogsport.de
antifa-neukoelln.net
cosmopolitaninsurrection.wordpress.com