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Soli-Grüße an Schlaflos in Frankfurt…

Liebe Genoss_innen,

wir haben die Besetzung miterlebt und können nur sagen: großartig.
In Zeiten sich zuspitzender sozialer Verhältnisse ist es wichtiger denn je, sich Räume anzueignen, die als Rückzugsorte für die unausweichlich kommenden Kämpfe genutzt werden können. Die französischen Genoss_innen der Gruppe tiqqun schreiben in ihrem „Aufruf“: „Die Wüste kann sich nicht mehr ausbreiten: Sie ist überall. Aber sie kann sich noch vertiefen.Vor der Offenkundigkeit der Katastrophe gibt es jene, die sich empören, und jene, die sie zur Kenntnis nehmen; jene, die denunzieren und jene, die sich organisieren. Wir sind an der Seite derer, die sich organisieren.“
In dieser Hinsicht ist es unerlässlich, Räume des Austausch und des Sich-Findens zu schaffen. Räume, in denen wir uns organisieren können, in denen wir dem Joch der Lohnarbeit entfliehen können, in denen wir eine Existenz leben können, deren Möglichkeiten und Erfahrungen uns zu einem anderen, revolutionären Bewusstsein drängen.
Mit eurer Intervention stellt ihr die Logik des Eigentums grundsätzlich in Frage. Das finden wir gut und wünschen euch viel Kraft, auch im Widerstand gegen die kommende juristische Repression, in der wir selbstverständlich an eurer Seite kämpfen.

Schafft ein, zwei, viele besetzte Häuser!
Schumann 60 war nur der Anfang!

Besetzt!

solidarity action with the skaramanga squat

On the 29th of July, the Skaramanga squat in Athens was evicted by heavy police forces, following the legal action by the building’s owners. One person who entered the building to be present at the eviction proceedings has been arrested. Another seventy people who tried to approach the building were pushed back by heavy police forces.

Activists reoccupied the building later that day. In solidarity with the squatters from Athens, we hung up a banner at the „Institut für vergleichende Irrelevanz“ in Frankfurt/Main.

Much love, keep on the struggle!

Am 29. Juli wurde das Skaramanga-Squat in Athen mit massiv aufgefahrenen Polizeikräften geräumt, nachdem der Eigentümer rechtliche Schritte unternommen hatte. Eine Person, die das Gebäude während der Räumung betrat um das Vorgehen der Polizei zu beobachten, wurde verhaftet. Weitere 70 Menschen, die versuchten das Gebäude zu erreichen wurden von der Polizei zurückgedrängt.

Später an diesem Tag besetzten Aktivisten das Gebäude erneut. In Solidarität mit den Athener Besetzer_innen haben wir ein Transparent am „Institut für vergleichende Irrelevanz“ in Frankfurt/Main angebracht.

Liebe und Kraft, gebt nicht auf!

Homepage des Projekts: http://pat61.squat.gr/

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It says: „Back again… No day without Skaramanga Squat“ and „Doppelt besetzt hält länger…“ (When squatted twice, the squat lasts longer…)