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Soli-Grüße an Schlaflos in Frankfurt…

Liebe Genoss_innen,

wir haben die Besetzung miterlebt und können nur sagen: großartig.
In Zeiten sich zuspitzender sozialer Verhältnisse ist es wichtiger denn je, sich Räume anzueignen, die als Rückzugsorte für die unausweichlich kommenden Kämpfe genutzt werden können. Die französischen Genoss_innen der Gruppe tiqqun schreiben in ihrem „Aufruf“: „Die Wüste kann sich nicht mehr ausbreiten: Sie ist überall. Aber sie kann sich noch vertiefen.Vor der Offenkundigkeit der Katastrophe gibt es jene, die sich empören, und jene, die sie zur Kenntnis nehmen; jene, die denunzieren und jene, die sich organisieren. Wir sind an der Seite derer, die sich organisieren.“
In dieser Hinsicht ist es unerlässlich, Räume des Austausch und des Sich-Findens zu schaffen. Räume, in denen wir uns organisieren können, in denen wir dem Joch der Lohnarbeit entfliehen können, in denen wir eine Existenz leben können, deren Möglichkeiten und Erfahrungen uns zu einem anderen, revolutionären Bewusstsein drängen.
Mit eurer Intervention stellt ihr die Logik des Eigentums grundsätzlich in Frage. Das finden wir gut und wünschen euch viel Kraft, auch im Widerstand gegen die kommende juristische Repression, in der wir selbstverständlich an eurer Seite kämpfen.

Schafft ein, zwei, viele besetzte Häuser!
Schumann 60 war nur der Anfang!

Besetzt!

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